Einsatzhärten eines Schrägzahnrades


Beim Härten erfolgt die Einstellung von Materialeigenschaften über gewollt herbeigeführte Gefügeänderung durch Aufheizen - Austenitisieren - und anschlißendem Abschrecken. Der Temperaturzyklus induziert veränderliche Streckgrenzen, thermische Dehnungen sowie Gefügeänderungen mit einhergehenden Umwandlungsdehnungen. Dies führt zum Wärmeverzug und zu Eigenspannungen. Beim Einsatzhärten wird zusätzlich Kohlenstoff in die Randschicht eindiffundiert um dort eine höhere Härte zu erzielen.
Goldak-VrHeatTreat erfaß alle diese Phaenomene und berechnet aus den Parametern des Härteprozesses (Ofenkurve, Abschreckmedium, Eintauchgeschwindigkeit) die Einhärtetiefe, den Wärmeverzug, das Gefüge und die verbleibenden Eigenspannungen.
Temperatur
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Wärmeverzug 10-fach überhöht dargestellt
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Austenit
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Hauptspannung 1
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Hauptspannung 2
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